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Dokument "25° im Schatten"

Sehvergnügen steigt mit zunehmender Wärme und Sonnenschein

Das Dokument “25 grad im schatten” ist das erste Erzeugnis der katachrese und sollte ihren Schatten vorauswerfen. Ist die Umhüllung und das Frischhaltesiegel entfernt, steht dem Sehvergnügen nichts mehr im Wege. Dieses steigt mit zunehmender Wärme und Sonnenschein.

Foto - Explosionszeichnung


Beitrag von Hans Jedlitschka
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"25 GRAD IM SCHATTEN"
Unter der "Griechischen Sonne" kann es stürmen auch bei 25 Grad. Daraus folgt: Alles ist relativ! 25 Grad Celsius sind in Griechenland relativ normal. Solche Temperaturen messen wir schon jetzt, im schönen Mai. Naxos liegt ungefähr auf dem 25. Längengrad und dem 37. Breitengrad. Das ist so eine Sache mit der Gradeinteilung. Auch die Druckschriften sind in Grade eingeteilt, Schriftgrade, werden aber in sogenannten Punkten angegeben, katachrestisch, Grade sind doch keine Punkte, besonders, da sie sich der Länge und der Breite nach über die Welt spannen. 25 Grad im Schatten sind hierzulande relativ normal. Minusgrade gibt es nur auf dem "ZAS" dem höchsten Berg der Insel, Gott Zeus geweiht und auch nur an ein paar Tagen. Bei uns am Meer gibt es also nur Plusgrade. Bleibt abzuklären, ob plus positiv und minus negativ ist. Ohne das Eine kann es das Andere nicht geben. Es kommt also wieder auf die Interpretation an, wie Plusgrade und Minusgrade nicht missbräuchlich anzuwenden seien. Für Inselgriechen gibt es also nur Plusgrade und das ist gut so, denn im Winter, in der klammen Feuchte, können 6 Grad empfindlich kalt sein. Es stimmt also nicht, dass es im Süden warm und im Norden kalt ist. Die graduellen Unterschiede können auf Skalen abgelesen werden, haben auf das momentane Empfinden, natürlich nur bei selbständig Denkenden, wenig Einfluss. Gegensätze, man weiss es, ziehen sich an. So vermischen sich links und rechts, oben und unten, hell und dunkel. Das ist doch gut so. Alle Zwischentöne sind lebenswichtig. Auch auf Bildern in schwarz/weiss gibt es Grautöne verschiedener Abstufung. In diesen Zonen spielt sich das Dasein ab und wir ersehnen die Helle und streben aus dem Dunkel heraus.

Darüber kann man unter dem weiten Himmel, im hellen Licht Griechenlands sehr gut meditieren, wenn die Wolken vorüberfliegen, die der Jagd entkommenen Vögel ihre Nester bauen, die Eidechsen auf Jagd sind und die Fischer weit draussen auf dem Meer. Da kann man beim Zurücklehnen im Lehnstuhl vergessen, dass es mehr als zwei Seiten gibt und Ansichten, über die nachzudenken sich lohnen würde ... könnte ... täte, vielleicht, vielleicht aber auch nicht. De griechische Sprache, weiss man, ist eine alte Sprache. "Pharmakon" bedeutet Medizin und Gift. Man bringt die streunenden Hunde mit Pharmakon um und wenn einer zubeisst, geht man in die Apotheke um mit Pharmakon die Wunde zu kurieren. Es gibt mehr als zwei Seiten wie bereits erwähnt, Farben, Ansichten, Anschauungen, Überzeugungen, aber nur eine Wahrheit. Das müssen wir akzeptieren, bevor wir uns wohlig, lässig, bei 25 Grad im Schatten, zurücklehnen, um die Wärme zu geniessen. Katachrestisch ausgedrückt: "... und das isch äbe drum, grad isch halt nöd chrumm!"



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